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Themenspezial: Nachhaltige Weihnachtsbäckerei

Wie kann man in der genussvollen Vorweihnachtszeit bewusst konsumieren? Zum Beispiel indem man Lebkuchen, Plätzchen, Zimtsterne und Co. selbst backt, anstatt sie zu kaufen.

Wir zeigen, was Sie dabei beachten sollten, um das Klima zu schützen und faire Produktionsbedingungen zu unterstützen.

Drei Tipps für An-Übermorgen-Denker

1. Ein Blick in den Schrank

Ein Blick in den Küchenschrank lohnt sich vor dem Einkauf immer. Viele Backzutaten halten sich lange. Mehl ist trocken und dunkel gelagert mindestens ein Jahr verwendbar. Zucker ist unverderblich und Schokolade bis zu 15 Monate haltbar. Sollte sich weißer Reif auf Schokolade gebildet haben, ist das kein Grund sie wegzuwerfen, sondern lediglich ein Zeichen für zu warme Lagerung. Im Zweifel einfach probieren, ob sie noch schmeckt.

2. Energiesparend backen

Wer einen Umluftherd besitzt, kann beim Backen richtig Energie sparen und damit die Umwelt schonen. Durch den Ventilator kann die Temperatur im Vergleich zu Ober- und Unterhitze 20 bis 30 Grad niedriger sein. Das spart 25 bis 40 Prozent Stromkosten. Schneller geht es mit Umluft auch, denn es können mehrere Bleche gleichzeitig gebacken werden.

3. Schokolade und Gewürze fair einkaufen

Achten Sie beim Kauf von Kuvertüre und Schokolade darauf, dass der verarbeitete Kakao aus fairem Handel stammt. Gleiches gilt bei Zimt, Vanille, Nelken und anderen Gewürzen, die aufgrund des Klimas nicht in Mitteleuropa angebaut werden können. Ein glaubwürdiges Kennzeichen für fair gehandelte Produkte ist das Fairtrade-Siegel. Übrigens: Mit dem Stern über jedem Artikel können Sie Tipps zu nachhaltigem Konsum in Ihrem Warenkorb, einem persönlichen Merkzettel, sammeln.

3 Fakten für Fortgeschrittene

  • Auch wenn es gut duftet: Nicht häufiger als nötig die Backofentür öffnen. Bei jedem Öffnen entweicht knapp ein Viertel der Energie.
  • Den Backofen einige Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten und die Restwärme nutzen. So sparen Sie Energie.
  • Beim Eierkauf gibt der Stempel auf dem Ei Auskunft über die Haltung der Legehennen. Sie sollten am besten zu Eiern mit dem Aufdruck „0“ greifen, da diese aus Bio-Betrieben stammen.