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Die ersten Schritte

Routinen verhindern häufig, nachhaltig zu leben. Mit einfachen Fragen finden Sie ihren eigenen Startpunkt.

Der erste Schritt

Nachhaltig konsumieren macht Sinn, ist lecker, gesund und kann sogar kostensparend sein. Geben Sie sich einen Ruck, entwickeln Sie neue Routinen. Den Einstieg kann jede und jeder schaffen, und: Sie bewirken etwas – für sich selbst, für die Gesellschaft und für die Umwelt.

Im Alltag helfen Produktinformationen und Faustregeln. Wenn große Entscheidungen getroffen und Anschaffungen getätigt werden, ist die Weichenstellung besonders wichtig. Es gibt einige Bedingungen, die nachhaltige Konsum- und Lebensstile grundlegend beeinflussen:

Wo wohne ich? Wie wohne ich? Wo arbeite ich? Und wie komme ich dort hin? Was bedeutet für mich eigentlich Lebensqualität? Was sind meine Konsumvorlieben? Was schmeckt mir wirklich? Welcher Urlaub passt zu mir? Wofür und wie nutze ich ein Auto?

Finden Sie Ihren Startpunkt

Den Einstieg kann jede und jeder schaffen. Welches Thema hat für Sie einen besonderen Stellenwert: Möchten Sie auf Tierwohl, faire Löhne und die eigene Gesundheit achten? Wollen Sie Geld sparen und dabei die Umwelt schonen? Steht bei Ihnen eh eine größere Investition ins Haus? Wollen Sie Ihr Geld nicht nur mit Gewinn anlegen, sondern auch nachhaltiges Wirtschaften, die Energiewende voranbringen? Wo Sie anfangen möchten, Ihre Konsumgewohnheiten in Richtung Nachhaltigkeit zu ändern, das liegt ganz bei Ihnen und Ihren Möglichkeiten. Nachhaltigkeit ist ein Prozess, bei dem sich die Herausforderungen und Themen stetig weiterentwickeln – genauso wie Ihre Lebenssituation.

Politischer Konsum

Mit der Wahl für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen wird Ihr Geldschein zum Wahlschein. Setzen Sie ihn für Ihre Ziele ein. Je häufiger Sie die nachhaltigere Produktalternative wählen, desto stärker wird der Druck auf Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die konsequent auf eine nachhaltige Entwicklung hin wirken. Fordern Sie durch ihre Kaufentscheidung Verantwortung von Unternehmen ein und zeigen Sie, dass Sie sich als Bürger für Gesetze, Rahmenbedingungen und Regeln nachhaltigen Wirtschaftens einsetzen.

Leben Sie die Alternative zur „Geiz-ist-geil“-Mentalität. Denn wenn wir nur auf den Preis achten und billig einkaufen, bezahlt jemand anderes einen hohen Preis. Sprechen Sie mit Ihrer Familie und mit Freunden: Was könnte man anders machen, was ließe sich unter keinen Umständen ändern? Entwickeln Sie gemeinsam neue Ideen, was Sie zum Erhalt der Umwelt und für mehr soziale Gerechtigkeit beitragen möchten.