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Geldanlagen prüfen

Bei der Auswahl von nachhaltigen Finanzprodukten ist es wichtig, kritisch zu prüfen und im Zweifelsfall nachzuhaken.

Was verbirgt sich hinter dem „Öko-“ oder „Ethikfonds“?

Befassen Sie sich damit, wie die Unternehmen für einen Fonds ausgewählt und welche Maßstäbe angelegt werden. Unter www.ecoreporter.de, www.nachhaltiges-investment.de und bei den Fondsvergleichen der Stiftung Warentest im Finanztest finden Sie verlässliche Informationen hierzu.

Ein Wegweiser ist das Transparent-Label von EUROSIF, dem europäischen Dachverband für nachhaltiges Investment. Es wird an Fondsgesellschaften verliehen, die umfassend über den Auswahlprozess der Unternehmen, die Kriterien und das Fondsmanagement berichten.

Das FNG-Siegel für Publikumsfonds zeichnet Fonds aus, die eine konsequente und stringente Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen. Es beinhaltet Mindestanforderungen sowie Nachhaltigkeitskriterien in den Bereichen Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Je nach Erfüllungsgrad erhält der Fond null bis drei Sterne. Nicht bewertet werden finanzielle Aspekte, Verbraucher sollten sich also immer zusätzlich beraten lassen. Namensgeber und Initiator des Siegels ist das Forum Nachhaltige Geldanlagen e. V. (FNG), der Fachverband für nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum. Da auch Anbieter von Geldanleihen und dementsprechend Siegelnehmer im Branchenverband vertreten sind, kann dem Siegel keine vollständige Unabhängigkeit attestiert werden.

Klimafreundlichkeit von Investments

Beim ökologischen Fußabdruck von Aktienfonds gibt es sehr deutliche Unterschiede. Eine gute Bewertung erfasst alle Treibhausgasemissionen in der Lieferkette (Scope 1 bis 3). In der Grafik in der rechten Spalte sind grau die Treibhausgase dargestellt, die in der vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungskette entstehen. Hier werden also z. B. die Emissionen im Bereich der Rohstoffgewinnung und bei Zulieferern sowie auch bei der Nutzung und Wertstoffrückgewinnung mit berechnet. Eine Studie mit konkreten Vergleichen finden Sie hier.