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Faires Spielzeug

Auch bei Spielzeug sollte man Arbeitsbedingungen und Umweltschutz im Blick haben.

Sozialverträglich hergestelltes Spielzeug erkennen

Der überwiegende Teil des Spielzeugs, das in Deutschland verkauft wird, wird in Entwicklungs- und Schwellenländern produziert. Im Jahr 2006 stammten 70 Prozent der hier verkauften Spielwaren aus dem Ausland, zwei Drittel davon aus China oder Hongkong. Gerechte Arbeitsbedingungen und Umweltschutz finden nicht überall, wo unser Spielzeug hergestellt wird, genügend Beachtung. Die Mindestanforderungen an Arbeits- und Sozialstandards, z. B. beim Arbeitsschutz, sind in diesen Ländern häufig niedriger als bei uns. International anerkannte Standards wie die Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation ILO spielen eine untergeordnete Rolle. Durch unsere Nachfrage an Spielsachen aus Billiglohnländern bestimmen wir mit über die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen in Spielzeugfabriken und über produktionsbedingte Umweltschäden.

Aktion „fair spielt“

Die von MISEREOR und der Werkstatt Ökonomie getragene Aktion „fair spielt“ setzt sich für sozial verträgliche Regeln in der Spielzeugproduktion ein. Mehr Informationen und eine aktuelle Liste von Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen, erhalten Sie unter www.fair-spielt.de.