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Weniger Onlinekäufe

Onlineeinkäufe belasten die Umwelt deutlich mehr, als es zunächst scheint.

Warum Online nicht besser ist

Online einkaufen erspart zwar den Weg mit dem Auto in die Stadt, die Beleuchtung von Schaufenstern und den Kauf von Plastiktragetaschen, doch beim Online-Handel kommen noch viele weitere Aspekte hinzu, die man beachten sollten, wenn man nachhaltig konsumieren will.

Tipps für den nachhaltigen Onlinekauf

Seien Sie zu Hause, wenn das Paket angeliefert wird, oder fragen Sie Nachbarn, ob sie die Sendung annehmen würden. Zusätzliche Kilometer verursachen hohe CO2-Emissionen und belasten die Paketfahrer. Bestellen Sie nur, was Sie wirklich brauchen und behalten wollen. Über 250 Mio. Paket-Retouren verzeichnet der Online-Handel jährlich in Deutschland, die enormen Transport- und Verpackungsaufwand nach sich ziehen. Wenn Sie die fachliche Beratung im stationären Einzelhandel nutzen, kaufen Sie auch dort.

Betrügern nicht auf den Leim gehen

Gerade im Internet ist die Gefahr auf Betrüger hereinzufallen besonders hoch. Achten Sie auf folgende Anzeichen, um Fakeshops im Netz auf die Schliche zu kommen:

  • Die Preise sind weit unter dem Marktniveau.
  • Zum Seiteninhaber gibt es nur wenige oder gar keine Informationen.
  • Als Zahlungsmethode wird Vorkasse verlangt.
  • Im Impressum ist eine fragwürdige ausländische Adresse als Firmensitz eingetragen.
  • Es gibt keine kostenlosen oder -günstigen Kontaktmöglichkeiten zum Betreiber.

Auch hilft ein Blick auf andere Seiten: viele Beschwerden in Verbraucherschutzforen bzw. wenige oder keine Bewertungen in den einschlägigen Verbraucher-Portalen sind mögliche Hinweise auf gefälschte Onlineshops. Unter www.denic.de können Sie einsehen, seit wann die Seite online ist. Ist das erst seit kurzem der Fall, seien Sie vorsichtig.